Panthers laufen in Wasserburg hinterher

Die GiroLive-Panthers Osnabrück haben das Jahr 2020 mit einer Niederlage beendet. Bei der 64:96 (31:50)-Niederlage zeigte der TSV Wasserburg, warum der Club als Titelfavorit gehandelt wird. „Das Spiel ist genauso gelaufen, wie es das Ergebnis vermuten lässt. Von Beginn an waren wir in der Verteidigung viel zu langsam“, bilanzierte OSC-Coach Aleksandar Cuic.

Nur kurz im ersten Viertel konnten die Gäste eine Führung behaupten. Svenja Brunckhorst, die 11 ihrer 16 Punkte in den ersten zehn Minuten erzielte, hatte großen Anteil daran, dass sich der TSV einen komfortablen Vorsprung herausspielen konnte. „Wasserburg war sofort da und sehr aggressiv“, sagte Cuic zum Auftakt.

Im zweiten Viertel konnten die Panthers die Gastgeberinnen etwas einschränken, allerdings waren die Einzelaktionen in der Offensive zu wenig, um Wasserburg bedeutend näherzukommen. Die Folge war der 31:50-Rückstand zur Pause. Nach dem Seitenwechsel kam kurz Hoffnung auf, nachdem Kata Takács und Allazia Blockton fünf schnelle Punkte erzielt hatten. Doch der Abstand blieb bei mindestens 14 Zählern, nach 30 Minuten waren es 22 (50:72). Im Schlussabschnitt blieb ein Run der Gäste aus, Wasserburg erhöhte bis zum Schluss auf 64:96.

Die Gastgeberinnen trafen herausragende 76 Prozent aus der Nah- und Mitteldistanz, dazu 40 Prozent von der Dreierlinie (10 Treffer). Osnabrücks Quote aus dem Zweipunktebereich war durchaus ansehnlich (55 Prozent), aber von Außen ging nicht viel (4/19). Wasserburg war beim Rebound besser (21:31) und hatte deutlich weniger Ballverluste (20:9).

Die Panthers starten die Rückrunde am 10. Januar mit einem Heimspiel gegen Wasserburg – auch wenn das Hinspiel gegen Saarlouis noch nachgeholt werden muss. Die Generalprobe ist am 6. Januar das Pokalspiel in Marburg.

Trotz der Niederlage geht ein sportlich erfolgreiches Jahr zu Ende. Wäre die Saison 2019-20 nicht im Frühjahr für beendet erklärt worden, Osnabrück hätte als Aufsteiger direkt die Playoffs erreicht. Und den Jahreswechsel 2020/2021 verbringen Jenny Strozyk & Co. mit einer 6:4-Bilanz auf Platz 4 der Toyota-DBBL, im Pokal stehen sie im Viertelfinale.

Die Panthers wünschen allen Helfer*innen, Sponsor*innen und Basketball-Fans einen guten Start in das neue Jahr! Vor allem Gesundheit, Glück und Zufriedenheit.

15:30; 16:20; 19:22; 14:24.

 

Für Osnabrück spielten: Samantha Fuehring (14 Punkte/2 Dreier), Melina Knopp (2), Tonia Dölle (2), Victoria Poros, Emma Eichmeyer (8), Jenny Strozyk (2), Allazia Blockton (17/1), Frieda Bühner (8), Kata Takács (11/1).