Panthers können in das Final Four einziehen

Mit einem Pokalspiel starten die GiroLive-Panthers Osnabrück in das Jahr 2021: An diesem Mittwoch ist das Team von Aleksandar Cuic beim Ligakonkurrenten BC Pharmaserv Marburg zu Gast. Für beide Clubs geht es um den Einzug in das Final Four.

Während die Gäste im Rhythmus sind (Sieg gegen Freiburg am 27. Dezember, Niederlage in Wasserburg am 30. Dezember), musste ein Großteil des BC-Kaders zum Jahresende in häusliche Quarantäne. Bei einer Gegnerin hatte sich ein Corona-Test als positiv erwiesen, das Marburger Gesundheitsamt verordnete daraufhin die Quarantäne. Beide Partien zwischen Weihnachten und Silvester mussten daher verschoben werden.

Das eigentlich erste Aufeinandertreffen der Panthers und der „Blue Dolphins“ am 22. November wurde mit 20:0 für Osnabrück gewertet. Marburg konnte aufgrund von Verletzungen und nach überstandenen Corona-Infektionen noch nicht genügend Spielerinnen nach Niedersachsen schicken. Die Spielleitung der 1. Toyota-DBBL entschied, die Begegnung für Osnabrück zu werten.

Die Gastgeberinnen (2:4-Bilanz) haben daher eigentlich erst fünf Spiele in der Saison 2020-21 bestritten – so wenig wie kein anderes Team. In eigener Halle gab es Siege gegen Saarlouis und Hannover, nur Freiburg erwies sich als zu stark. Auswärts war in Keltern (54:66) und zuletzt am 22. Dezember in Nördlingen (53:55) nichts zu holen, obwohl die Leistungen ansprechend waren.

Headcoach Julian Martinez setzt vor allem auf acht Spielerinnen. Alexandra Wilke führt den BC im Scoring an (14 Punkte im Schnitt), die anderen sieben Spielerinnen erzielen zwischen 5,6 und 10,6 Zähler. Ein ausgeglichenes Team, aus dem immer mal eine Spielerin herausragen kann.

Auf dem Weg in das Pokal-Viertelfinale hat Marburg Düsseldorf (71:64) und Saarlouis (70:49) ausgeschaltet. Osnabrück musste nur in Opladen bestehen, die TSV Towers Speyer-Schifferstadt hatten auf das Achtelfinale verzichtet.

Keltern hat sich am Sonntag schon für das Final Four qualifiziert. Der Tabellenführer der Toyota-DBBL gewann bei den RheinlandLions aus der 2. DBBL Nord mit 69:63. Am Mittwoch trifft auch noch Heidelberg auf Nördlingen, am 14. Januar empfängt Zweitligist Bad Homburg den TSV Wasserburg