Osnabrücker Siegesserie reißt in Göttingen

Die Siegesserie der GiroLive-Panthers Osnabrück ist gerissen: Einen Tag vor Heiligabend unterlag der Tabellendritte bei den flippo Baskets BG 74 Göttingen mit 73:93 (44:50). Die Gäste hatten zuvor vier Partien in Folge gewonnen, darunter eine gewertete gegen Marburg. Gegner aus Niedersachsen liegen dem OSC-Team aber offenbar nicht, denn auch in Hannover war schon nichts zu holen (79:92).

Dabei begann das Spiel durchaus vielversprechend, Allazia Blockton traf den ersten Wurf zur 3:2-Führung (1. Minute). Beide Mannschaften blieben bis zum 7:9 (4.) ohne Fehlwurf, beim Stand von 14:18 (5.) nahm Panthers-Coach Aleksandar Cuic eine erste Auszeit. Kata Takács erzielte die letzten Punkte in einem furiosen ersten Viertel (26:28).

Jennifer Crowder führte für die Gastgeberinnen hervorragend Regie, und weil auch die Würfe aus der Distanz fielen, setzte sich Göttingen leicht ab (28:37; 13.). Blocktons Dreier zum 31:37 war wichtig, um den Anschluss nicht zu verlieren, aber näher als vier Zähler (37:41; 16. und 44:48; 20.) kamen die Panthers nicht mehr heran.

Nach den ersten beiden Angriffen der Gastgeberinnen nach der Pause lag Osnabrück dann mit zehn Zählern hinten (44:54; 21.). Aus 46:60 machten sie zwar 52:60 (25.). Aber Göttingen legte schnell zum 52:65 nach und zwang Cuic zur Auszeit (26.). Die Panthers-Defensive macht es den Baskets aber auch oft zu einfach, wie etwa beim 57:72-Zwischenstand nach 30 Minuten.

Auf elf Punkte kamen Samantha Fuehring & Co. noch einmal heran. Aber Crowder fand stets die Lücken und setzte ihre Mitspielerinnen mit 19 (!) Assists gekonnt in Szene. Dazu scorte sie auch selber wie zum 63:82 (35.). Die Panthers konnten dem Spiel danach keine Wende mehr geben.

Osnabrück hatte der Treffsicherheit der Gastgeberinnen (56 Prozent aus der Nah- und Mitteldistanz, dazu 12 Dreier) nicht viel entgegen zu setzen. Die Quoten waren ordentlich, aber schlechter als die der Baskets. Bei den Rebounds (33:40) und Assists (13:27) hatten Cuics Schützlinge das Nachsehen.

Über den Sieg am Sonntag gegen Heidelberg konnten sie sich nicht lange freuen, über diese Niederlage dürfen sich die Panthers nicht lange ärgern. Schon am 27. Dezember geht es mit einem Heimspiel gegen Freiburg weiter.

26:28; 18:22; 15:22; 14:21.

Für Osnabrück spielten: Samantha Fuehring (21 Punkte/1 Dreier, 10 Rebounds), Melina Knopp, Tonia Dölle, Victoria Poros, Emma Eichmeyer (8), Jenny STrozyk (7, 4 Assists), Allazia Blockton (19/3), Frieda Bühner (3), Milica Cuic (5/1, 4 Assists), Kata Takács (10/1).