Osnabrück kann Heimvorteil nicht nutzen

Die GiroLive-Panthers Osnabrück haben den Ausgleich verpasst: Das Team von Aleksandar Cuic hat auch das zweite Finalspiel gegen die Rutronik Stars Keltern verloren. Nach der 65:86 (33:46)-Heimniederlage kann der Titelfavorit die Serie am Sonntag (16 Uhr) beenden. Sollten Kata Takács & Co. gewinnen, käme es am Mittwoch zum Wiedersehen in Osnabrück.

Die jüngste Spielerin punktete zuerst,  die ersten vier Zähler der Panthers gingen auf das Konto von Frieda Bühner (16 Jahre). Osnabrück legte vor, Keltern antwortete: Bis zur 6. Minute wechselte die Führung neunmal (13:15). Dass die Gäste am Ende des Viertels einen 15:24-Vorsprung hatten, lag auch an ihrer Treffsicherheit von der Freiwurflinie (9/10).

In der 14. Minute waren es elf Zähler Rückstand (22:33), aber mit viel Willen brachten Emma Eichmeyer und Kata Takács ihr Team zurück in das Spiel (29:35; 17. Minute). Angeführt von Jasmine Thomas zogen die Stars davon (31:46), ehe Bühner mit der Sirene zur Pause noch einmal für ein positives Erlebnis sorgte.

Auch wenn die Ausgangslage alles andere als optimal war, die Gastgeberinnen schenkten die Partie nie ab. Katharina Fikiel erzielte fünf Punkte in Folge und verkürzte auf zehn Zähler (42:52; 24.). Doch nachdem Takács noch zum 44:54 getroffen hatte (26.), blieben die Panthers bis zum Viertelende ohne Korberfolg. Keltern gelang im Stile einer Spitzenmannschaft die Vorentscheidung (44:64).

Eine Aufholjagd blieb letztlich aus. Doch selbst zeitweise 28 Punkte Differenz (51:79; 34.) führten nicht dazu, dass der OSC aufgab. Nach einem 7:0-Lauf war Kelterns Headcoach Christian Hergenröther unzufrieden und nahm eine Auszeit. Die Panthers hatten einige sehenswerte Offensivaktionen und beendeten die Partie mit einer Formation, deren Durchschnittsalter bei 20 Jahren lag (Jenny Strozyk, Victoria Poros, Julia Dzeko, Emma Eichmeyer und Frieda Bühner).

Die Panthers hatten mehr Abschlüsse (64 gegenüber 53), hatten aber im Hinblick auf die Trefferquote das Nachsehen (39% ggü. 56%). Hinzu kam, dass die Stars bei den Freiwürfen sehr sicher waren (8/11 ggü. 18/21). Bei den Rebounds hielt Osnabrück diesmal deutlich besser mit (31:35), auch in den anderen Bereichen war Keltern nur minimal besser.

15:23; 18:23; 11:18; 21:22.

Für Osnabrück spielten: Katharina Fikiel (5 Punkte/1 Dreier), Samantha Fuehring (12/1 Dreier), Melina Knopp (3/1), Tonia Dölle (2), Victoria Poros (3/1), Julia Dzeko (2), Emma Eichmeyer (9), Jenny Strozyk (6/2), Frieda Bühner (8), Milica Cuic, Kata Takács (15/1). Für Keltern punkteten Jasmine Thomas (17), Emmanuella Mayombo (14), Tayler Mingo (12), Milica Deura (12) und Mailis Pokk (10) zweistellig.